Ein Thema, dass uns schon lange umtreibt, wird nun endlich in die Tat umgesetzt. Ab Februar führen wir Solibeiträge ein, um einen Ausgleich zu schaffen zwischen Mitgliedern mit mehr und Mitgliedern mit weniger Einkommen. Für jeden Ernteanteil kann die Beitragshöhe in einem vorgegebenen Rahmen selbst gewählt werden. Zahlt ein Mitglied mehr, kann ein anderes Mitglied weniger zahlen. So wollen wir noch mehr Solidarität in unserer Genossenschaft integrieren - unter unseren Mitgliedern. Für folgendes Beitragsmodell haben wir uns entschieden:

Solibeitraege

Natürlich müssen wir auch weiterhin unsere Betriebskosten decken können. Dieses System funktioniert daher nur, wenn ausreichend Menschen sich für einen Solibeitrag entscheiden. Wir behalten uns daher vor, die Kontingente für ermäßigte Anteile zu begrenzen oder aber den Versuch zu beenden und zum bisherigen Beitragsmodell zurückzukehren. Es ist ein Experiment und wir sind gespannt, ob wir es gemeinsam gut gestalten können.

Solibeiträge als Alternative zu Bieterrunden

Bieterrunden sind oftmals das Mittel der Wahl, um die solidarische Ebene unter den Mitgliedern einer Solawi abzubilden. Wir haben uns aus folgenden Gründen für die Variante des Solibeitrags entschieden:

  • Vorausgesetzt es gibt freie Ernteanteile kann man bei uns das ganze Jahr über einen Erntevertrag abschließen. Dadurch ist es schwierig, diese Personen in eine einmal im Jahr stattfindende Bieterrunde zu integrieren.
  • Wir haben mehr als 350 Erntevertragsinhaber*innen. Durch die hohe Anzahl an Mitgliedern mit Ernteverträgen ist es logistisch sehr schwierig, alle Menschen an einem Ort zusammenzubekommen.

Für die Zukunft sind wir offen für Konzepte wie digitale Bieterrunden oder dergleichen. Bis dahin halten wir das Modell mit den Solibeiträgen für ein gutes, um mehr Solidarität in unserer Genossenschaft zu leben.

Hinterlassen Sie einen Kommentar





4 × fünf =