Im WirGarten geht es voran, auch wenn es uns das Wetter diesen Sommer nicht einfach gemacht hat. Am 06. August wurde nach ein paar trockenen Tagen unser Roggen gedroschen und von uns an die Raiffeisen verkauft. Der Ertrag war mit insgesamt gut 18 t nicht sehr hoch, doch freuen wir uns sehr, die erste Ernte aus dem WirGarten eingefahren zu haben. Die Qualität war so gut, dass unser Roggen als Backgetreide klassifiziert wurde. Mit 15,9 % Feuchte (ab 14,5 % Feuchte ist Getreide dauerhaft lagerfähig) ist uns angesichts des wechselhaften Wetters ebenfalls ein Wert geglückt, der nicht mehr viel Nachtrocknung erforderlich gemacht hat.

 

Um den Boden auf den Gemüsebau im nächsten Jahr vorzubereiten, haben wir bei der Gesellschaft für Abfall (GfA) 250 t Kompost erworben. Dieser wurde am 16. August durch einen Lohnunternehmer auf die Fläche gebracht. Ausgestreut werden konnte er jedoch erst am 31. August, da der Boden durch den regelmäßigen Regen zu feucht war. Trecker und Kompoststreuer hätten sich sonst immer wieder festgefahren und den Boden zu sehr verdichtet und geschädigt.

 

Um den Boden weiter für unseren Gemüseanbau zu verbessern, wird der Kompost in den nächsten Tagen zusammen mit der Bearbeitung der Roggenstoppeln mit einer Scheibenegge eingearbeitet werden. Anschließend wird die Fläche gepflügt und Kleegras ausgesät werden. Der darin enthaltene Klee lebt in Symbiose mit Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff in pflanzenverfügbarer Form fixieren. So gelangt zusätzlich zum Kompost weiterer Nährstoff in den Boden, der unser Gemüse im nächsten Jahr gut wachsen lassen wird. Das Saatgut liegt schon bei einem befreundeten Biohof bereit, um ausgebracht zu werden. Danach werden die landwirtschaftlichen Arbeiten im WirGarten für dieses Jahr abgeschlossen und der Boden ausreichend vorbereitet sein.

 

 

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